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JuJutsu / News

 

Annalena Bauer aus Höchberg gewinnt Silber bei der Ju-Jutsu-WM

Annalena Bauer (links), hier mit Verbandspräsident und Bundestrainer Roland Köhler aus Würzburg, hat bei der Ju-Jutsu-Weltmeisterschaft 2021 in Abu Dhabi den zweiten Platz erreicht.
Foto: DJJV | Annalena Bauer (links), hier mit Verbandspräsident und Bundestrainer Roland Köhler aus Würzburg,
hat bei der Ju-Jutsu-Weltmeisterschaft 2021 in Abu Dhabi den zweiten Platz erreicht.

Für Annalena Bauer endeten die Ju-Jutsu-Weltmeisterschaften, die in diesem Jahr im Emirat Abu Dhabi stattfanden, mit einem Erfolg:

Die 27-Jährige, die seit zwölf Jahren in der deutschen Nationalmannschaft der Ju-Jutsukas kämpft und schon mehrere nationale und

internationale Titel erreicht hat, gewann in ihrer Gewichtsklasse "Fighting bis 70 Kilogramm" die Silbermedaille.

Darüber informiert ihr Verein, die TG Höchberg, in einer Pressemitteilung.

 

Bauer, die vor den Wettkämpfen auf Platz vier der Weltrangliste stand und deshalb mit einem Freilos ins Turnier startete, passierte

die erste Runde kampflos, da ihre Gegnerin aus unbekannten Gründen nicht zur Waage erschienen und daher disqualifiziert worden sei.

 
 

Schwierige Vorbereitungszeit

Im Halbfinale traf Bauer auf die Schwedin Emma Lette, die zuvor die amtierende Weltmeisterin und

Weltranglistenerste Aafke Van Leeuwen aus den Niederlanden überraschend besiegt hatte.

Davon ließ sich die Höchbergerin nicht beeindrucken und gewann vorzeitig durch "Full Ippon" (technische Überlegenheit).

 
 
Annalena Bauer (links) im Finale gegen die Französin Chloé Lalande.
Foto: DJJV | Annalena Bauer (links) im Finale gegen die Französin Chloé Lalande.

Im Finale stand Bauer der Weltranglistenzweiten Chloé Lalande aus Frankreich gegenüber. In diesem Kampf seien keine

der von Bauer gezeigten Wurftechniken gewertet worden, was nicht nachvollziehbar gewesen sei, heißt es in der Mitteilung. 

Lalande gewann. Nach einer erneuten Kreuzband-Operation und einer danach schwierigen Vorbereitungszeit sei aber auch

der zweite Platz ein großer Erfolg für Annalena Bauer und brachte ihr wichtige Punkte

für die World Games 2022 in Birmingham, USA, ein.

 
 
 

Auch Oberdürrbachinnen dabei

In Abi Dhabi starteten rund 1400 Athletinnen und Athleten aus 62 Ländern. Deutschland war mit viermal Gold,

einmal Silber und fünfmal Bronze das erfolgreichste Team in der Disziplin "Fighting" sowie, 

angeführt von Bundestrainer Roland Köhler vom SV Oberdürrbach, mit zehnmal Gold, fünfmal Silber und zwölfmal Bronze

auch Erster in der Nationenwertung mit allen drei Disziplinen (Fighting, Duo, Ne-Waza).

 
 

Ohne Medaille endeten die Wettkämpfe für zwei Teilnehmerinnen vom SV Oberdürrbach: Franziska Freudenberger, 

amtierende Europameisterin, belegte im "Fighting bis 63 Kilogramm" den siebten und

Andrea Pflefka im "Fighting bis 48 Kilogramm" den fünften Platz.

Beim Neujahrsempfang in Höchberg 2016 wurden zwei Sportlerinnen geehrt

Beiträge Ju-Jutsu von 2014 

Jugendweltmeisterschaft Ju-Jutsu 2013 in Bukarest (Rumänien)

Vom 22.-24.November 2013 fanden in Bukarest (Rumänien) die diesjährigen Weltmeisterschaften der Jugend u18 und u21 im Ju-Jutsu statt.

Das Team der Deutschen Jugendnationalmannschaft flog bereits am Donnerstagmorgen nach Rumänien, um sich schon etwas einzugewöhnen – in Bukarest sind die Uhren den deutschen eine Stunde voraus. Außerdem war dort bereits am Abend das Wiegen für die Kämpfer am Freitag.

Der erste Wettkampftag (Fr 22.11.), war im Fighting der „Tag der Mädels“. So hieß es auch für Annalena Bauer von der TG Höchberg „auf geht’s!“.

Ihre Gewichtsklasse - Frauen unter 21 bis -70kg – war dieses Jahr voll besetzt. 12Teilnehmerinnen aus 9 unterschiedlichen Ländern gingen dort an den Start, unter ihnen einige ehemalige und amtierende Welt- und Europameisterinnen der Jugend. Annalena, die selbst bereits 2-fache Europameisterin und amtierende Weltmeisterin ist, hat sich viel vorgenommen – vor allem war das Ziel ihren Titel zu verteidigen. Hochmotiviert und mit dem Adler auf der Brust ging sie auf die Matte.

Annalena musste zuerst gegen Polen ran. Agnieszka Jakubiec, die amtierende Weltmeisterin (damals noch eine Gewichtsklasse höher) schien zuerst ein starker Gegner zu werden, doch Annalena hatte ihre Gegnerin schnell im Griff. Nach nicht einmal der Hälfte der Kampfzeit schienen eine beeindruckende Fußfegetechnik mit anschließendem Festhalter am Boden den Sack zu zu machen. Jedoch musste die Polin verletzungsbedingt früher aufgeben.

Im nächsten Kampf – dem Viertelfinale – stand Annalena der Russin Ekaterina Vorobeva respektvoll gegenüber. Die Deutsche nutzte ihre Schnelligkeit gegenüber der noch unbekannten Gegnerin aus und setzte einen Punkt nach dem anderen. Annalena, die außerdem noch in der Bundesligamannschaft der SG Eltmann kämpft, nutzte ihre technische Vielfalt. Sie nutzte geschickt die Bewegung ihrer Kontrahentin aus, warf diese und hielt sie anschließend mit einem Haltegriff am Boden fest. Damit beendete Annalena auch diesen Kampf vorzeitig mit Full-Ippon.

Somit stand die Adlerträgerin im Halbfinale. Mit Cynthia Schellingerhout, der amtierenden Europameisterin (damals noch u18 -63kg), stand Annalena einer großen Herausforderung gegenüber. Die Holländerin ist, ebenso wie Annalena, im Judo sehr erfolgreich. Die Beiden Ju-Jutsuka standen sich bereits bei der German Open gegenüber und sind auf ähnlichem Niveau .Damals konnte Annalena den Kampf vorzeitig für sich entscheiden und holte Gold. Nun war die Aufregung noch etwas größer. Man konnte den beiden deutlich ansehen, wie sehr sie diesen Titel wollten. Dementsprechend spannend sollte auch der Kampf werden. Zu Beginn war es sehr ausgeglichen, doch nach zwei verunsichernden Strafen für die Deutsche, taute Schellingerhout auf und punktete mehrmals in Part1 und 3. Zwischenzeitig lag die Holländerin 5 Punkte vorne, bis Annalena 1 Minute vor Schluss ihre Gegnerin werfen konnte. Somit fehlte der Deutschen lediglich nur noch der Ippon im Part 3 um den Kampf vorzeitig für sich zu entscheiden. Annalena holte Punkt für Punkt auf, kam aber nicht nahe genug ran um das Ruder rumzureisen. Jedoch kurz vor Ablauf der Zeit, fuhr die Höchbergerin nochmal alles auf und brachte ihre Kontrahentin in deine Festlegetechnik. Mit all ihrer Kraft hielt sie die Holländerin am Boden fest und entschied mit den letzten Sekunden den Kampf doch noch für sich. Nervenkitzel pur für Kämpfer, Coach und Zuschauer!  Durch diesen spannenden „Full-House-Sieg“ zog Annalena ins Finale ein.

Gut vorbereitet und mit dem entsprechenden Siegeswillen ging Annalena hier auf die Matte. Dort stand ihr die Griechin, Panagiota Stamouli, gegenüber, die ebenfalls alle ihre vorherigen Kämpfe deutlich gewonnen hatte. Aber Annalena lies ihrer Gegnerin keine Chance. Zielstrebig ging sie ans Werk, arbeitete sich hin zum Wurf und hielt Stamouli am Boden fest. Schon stand es 5:0 für Deutschland nach 34 Sekunden. Es fehlte nur noch der Ippon im Part 1 zum vorzeitigen Sieg. Diesen bereitete die Höchbergerin geschickt vor und setzte den entscheidenden Fausttreffer in der 52 Sekunde. Somit entschied Annalena das Finale für sich. Eine weitere Goldmedaille für Deutschland und eine neue bzw. alte WELTMEISTERIN!!!

Die Jugendweltmeisterschaft verlief die folgenden Tage ebenfalls erfolgreich für den Deutschen Ju-Jutsu Verband. Die Bilanz am Ende besagte: 10x Gold, 7x Silber und 3x Bronze, damit gewann Deutschland auch die Nationenwertung vor Montenegro und Russland, die von den Deutschen auf Rang zwei und drei – mit maximal nur 5 Goldmedaillen – verwiesen wurden. Dieser grandiose Erfolg durfte am Sonntagabend auf dem anschließenden Gala Dinner natürlich auch ausgelassen gefeiert werden, bevor am Montagnachmittag die Heimreise angetreten wurde.

Nächstes Jahr steht eine große Besonderheit im Jugendbereich der JJIF (Ju-Jitsu international Federation) an: Europa- und Weltmeisterschaft finden im selben Jahr statt.

Diese Gelegenheit würde Annalena gerne nutzen und ihre beiden Titel in ihrem letzten Jahr der Jugend – bevor die 19-Jährige altersbedingt zu den Erwachsenen wechselt – verteidigen. Allerdings sind diese Ereignisse sehr kostenaufwendig, denn die Europameisterschaften werden in Schweden ausgetragen und die Weltmeisterschaften in Mexiko. Da der DJJV jedem Bundeskaderathleten nur eine dieser Maßnahmen finanziell ermöglichen kann, wird auf diesem Weg noch dringend nach Sponsoren und Unterstützern gesucht.

Wessen Interesse geweckt wurde bzw. wer Annalena und ihre sportliche Karriere unterstützen möchte, kann sich unter folgender E-Mail-Adresse melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

 


Am Samstag den 16.6.12 standen 3 JuJutsukämpfer der TG Höchberg bei der Deutschen EM in Hanau auf der Matte. Unser Trainer Jakob Diegruber verlor seinen ersten Kampf im KO-Pool, erkämpft sich 2Siege in der Trostrunde, wurde aber dann wegen eines Cuts am Kinn aus dem Turnier genommen und belegte somit den siebten Platz. Nicole Graf gewann alle ihre Poolkämpfe bis 55kg der Senioren und traf im Finale auf die zweimalige Weltmeisterin Mandy Sonnemann. In einem spannenden, sehr knappen Kampf hatte Sonnemann zuletzt doch die Nase vorn - für Nicole also ein starker Vizemeistertitel in ihrem ersten Jahr der Seniorinnen. Für ein weiteres Highlight aus höchberger Sicht sorgte Annalena Bauer, die gerade erst in die Altersklasse der U21 gewechselt hat. An der DEM musste sie in der Seniorenklasse mitkämfpen. Annalena gewann 2x souverän vorzeitig mit Full-Ippon und stand somit im Finale. Dort hieß es Europameisterin der Seniorinnen (Manuela Lukas) gegen Europameisterin der U21. Der Kampf was sehr ausgeglichen -trotz des Altersunterschiedes- doch am Ende setzte sich die erfahrene Hessin durch. Annalena verlor ganz knapp mit 6:6 (Lukas hatte einen Ippon mehr) und wurde Deutsche Vizemeisterin der Seniorinnen -70kg.

Am Sonntag hatte die TGHöchberg noch Lukas Schraudt als einzigen Kämpfer der U18er am start.  


 

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